Vom Pumpenmodell zum Digitalen Produktpass


Vom Dokumentenpaket zur belastbaren Datenkette:
Weniger Übergabeaufwand, weniger Auditstress aber bessere Anschlussfähigkeit

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Der Digitale Produktpass ist mehr als eine Pflichtübung auf dem Papier. Er ist ein Belastungstest für Ihre Datenbasis. Denn künftig reicht es nicht, Produktinformationen einfach bereitzustellen. Sie müssen über den gesamten Lebenszyklus hinweg strukturiert, belastbar und zielgerichtet verfügbar sein.

Wer den DPP auf ein Dokument oder einen QR-Code reduziert, betrachtet nur die sichtbare Oberfläche – nicht aber die operative Realität dahinter. 

In der Prozessindustrie ist das besonders spürbar. Anlagen bestehen nicht aus Produkten, sondern aus Verbünden. Betreiber betreiben nicht „ein Produkt“, sondern eine fortlaufende Historie aus Umbauten, Ersatzteilen, Revisionen, Zustandsänderungen. Und die Wahrheit eines Assets liegt selten in einem System – sondern in der Summe. 

twinsphere schließt die Lücke zwischen regulatorischer Anforderung und nutzbarer Datenbasis. Nicht als Frontend für Dokumente, nicht als weiteres Verwaltungssystem. Sondern als Plattform für Digitale Zwillinge, die Identität, Struktur, Semantik und Governance zusammenführt. 

Damit Informationen nicht nur vorhanden sind, sondern über Systemgrenzen hinweg belastbar, wiederverwendbar und lebenszyklusfähig werden.


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Mind the gap

 

Mit twinsphere schließen Betreiber und Hersteller die Lücke zwischen Compliance-Pflicht und digitaler Wertschöpfung

Nutzen auf einen Blick (für Betreiber und Hersteller): 

  • Dokumentationsaufwand messbar senken!
    Weniger manuelle Übergaben, weniger Suchaufwand, weniger Abstimmung rund um VDI 2770 und ähnlichen Anforderungen.
  • Nachweise belastbar machen!
    Informationen werden nachvollziehbar, prüfbar und revisionssicher, anstatt nur  als Datei vorhanden zu sein.
  • DPP pragmatisch aufbauen!
    DPP-Fähigkeit entsteht auf Basis sauber strukturierter Daten - Schritt für Schritt – nicht auf einmal.

twinsphere-Grafiken

 

Der entscheidende Perspektivwechsel

Vom QR-Code zum „lebenden Nachweis“ 

Viele Initiativen bleiben am Etikett hängen. twinsphere dreht die Logik um: Der QR-Code ist Einstiegspunkt zur Datenkette – nicht deren Endprodukt

Der Hersteller erzeugt die UID des Assets und stellt die Quell-Informationen zum Produkt bereit. In twinsphere wird der Digitale Zwilling aufgebaut, mit der UID vernetzt und aktuell gehalten. Der VDI-2770-Container ist eine Ausleitung aus der AAS-Schicht – vollautomatisch. Genau wie später der DPP

Entscheidend ist nicht der Export. Entscheidend ist, dass Validierung, Governance und Interoperabilität ohne Medienbrüche hinter den Anwendungsfällen liegen – als Standardbetrieb, nicht als Projekt

 

Pumpen-Lifecycle mit twinsphere

Grafik Pumpenmodell

 

twinsphere Suite

Nicht noch ein System, sondern die Klammer zwischen Systemen  

twinsphere adressiert diese Herausforderungen, indem es alle Informationen und Daten sauber klassifiziert in einem Digitalen Zwilling abbildet.

Basierend auf der AAS ist dies das Rückgrat für die Informationsübergabe und verbindet Struktur, Klassifikation und Identität zu einem einheitlichen Konzept.

Von der Fertigung bis zur Stilllegung sorgt twinsphere dafür, dass Produkt- und Anlagendokumentation strukturiert, validiert und systemübergreifend interoperabel bleibt. 

Banner_twinsphere

 

Ergebnisse und Wirkungen der Umsetzung

Compliance, Effizienz und Zukunftssicherheit  

Messbare Aufwands-Reduktion: 
Wenn die VDI-2770-konforme Übergabe inklusive PDF/A-Export und Container-Registrierung automatisiert in den Übergabeprozess vom Hersteller zum Betreiber integriert wird, sinken manuelle Aufwände und Fehler. Audit-Sicherheit wird beinahe ein Nebenprodukt. 

Durchgängige Datenkette zwischen OEM, EPC, Betreiber und Service:  
Stabile Identität und konsistente Metadaten erzeugen Anschlussfähigkeit – ohne dass jeder Partner seine eigene Wahrheit pflegen muss. 

DPP-Readiness ohne Big-Bang-Projekt:  
Wer Identität, Containerlogik und Governance heute sauber aufsetzt, muss später nicht „den DPP einführen“. Er muss ihn nur noch freischalten. 

Integration statt Parallelbetrieb:  
Offene Anbindung sorgt dafür, dass ERP/MES/PLM nicht umgangen werden. twinsphere schließt Lücken, statt neue Silos zu bauen. 

Audit-Sicherheit als Ergebnis:  
Wenn Historie, Versionen und Zugriffe systemisch erfasst werden, wird Auditierbarkeit nicht zur Zusatzarbeit, sondern zum Standard. 

Ergebnis

Nutzen

Automatisierte VDI 2770-Übergabe

Bis zu 70 % weniger manueller Aufwand

Integrierte UID & AAS

Durchgängige Datenkette von OEM bis zum Service

DPP-ready Architektur

ESPR / DPP-Anforderungen sind fristgerecht erfüllbar

Nahtlose Systemintegration

Schnelle Anbindung an bestehende ERP-, MES- und PLM-Umgebungen

Standardisierte Zusammenarbeit

Klare Datenhoheit, Rückverfolgbarkeit und Audit-Sicherheit

End-to-End-Security

DSGVO- und IEC 62443-konform - vom Dokument bis zum Archiv


Praxisbeispiel: Führende Prozess-OEMs reduzieren mit twinsphere ihren Dokumentationsaufwand um bis zu 70 % und erreichen frühzeitig DPP-Pilotfähigkeit. 

Erfahren Sie mehr über Interoperabilität, Referenzarchitekturen und AAS/DPP-Initiativen

Erfahren Sie mehr über Interoperabilität, Referenzarchitekturen und AAS/DPP-Initiativen

 

Dokumentenübergabe mit VDI 2770
Header VDI 2770_klein

Auch ohne unmittelbare Pflicht 

Warum der DPP jetzt wirtschaftlich wird 

Der Digitale Produktpass kommt nicht als einzelner Stichtag.  

Er wird schrittweise eingeführt und parallel werden die technischen Grundlagen in Europa bereits standardisiert und verbindlich gemacht (Identifikatoren, Datenträger, Zugriffsrechte, Datenformate, Schnittstellen, Archivierung).

Das heißt für Sie: Die entscheidenden Architekturfragen werden nicht später entschieden, sondern jetzt - in Projekten, die heute noch VDI 2770, Dokumentenübergabe oder Service-Daten heißen.


Wenn Sie jetzt Richtung DPP gehen, erzielen Sie einen unmittelbaren wirtschaftlichen Effekt, weil es um Datenkontinuität geht: 

  • Kosten runter: Weniger manuelle Nacharbeit, weniger Rückfragen, weniger Sonderaktionen zur Übergabe und Auditvorbereitung.

  • Risiko runter: Nachweise werden belastbar (Version, Freigaben, Änderungen). Das reduziert Audit-Findings, Haftungsdiskussionen und Reibung mit Kunden/Betreibern.

  • Lieferfähigkeit rauf: Kunden und Betreiber erwarten zunehmend strukturierte, maschinenlesbare Daten statt PDF-Pakete. Wer das liefern kann, ist in Ausschreibungen und Betreiberportalen im Vorteil.

  • Zeitgewinn für die Organisation: Wenn später DPP-Pflichten greifen, sind Prozesse, Datenmodelle und Schnittstellen bereits etabliert – statt unter Zeitdruck “nachzurüsten”.

  • Investitionsschutz: Wer heute die richtigen Standards (UID/AAS/VDI 2770-konforme Container, saubere Schnittstellen) wählt, verhindert Lock-in und doppelte Implementierungen.  

Unser Fazit 


Es geht nicht darum, heute eine DPP-Pflicht vorwegzunehmen. Es geht darum, jetzt eine Datenbasis aufzubauen, die Übergaben, Betrieb, Service und Compliance durchgängig macht. 

Damit wird der DPP später zur Konfiguration und nicht zum Großprojekt

R. STAHL x conplement

Industriekompetenz trifft auf Techpower: Ein starkes Gesamtpaket für die Industrie von morgen

Erfahren Sie mehr über das gemeinsame Beratungsangebot von R. STAHL und conplement für den Digitalen Produktpass – von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Implementierung.

 

Zur Partnerschaft
R. STAHL Kooperation Header

Sind Sie Zulieferer in der Prozessindustrie?

DDCC Readiness Check


Die Digital Data Chain wird zunehmend zur Voraussetzung für die Zusammenarbeit in der Prozessindustrie.

Testen Sie, wie gut Ihre Herstellerinformationen heute darauf vorbereitet sind.

 

DDCC Readiness Check Mockup

 

Erleben Sie die Power der Asset Administration Shell auf der SPS in Nürnberg

Zusammen mit der Open Industry 4.0 Alliance zeigen wir wie nahtlose Interoperabilität über Unternehmensgrenzen hinweg mit der Asset Administration Shell gelingt.

Besuchen Sie uns in Halle 6 Stand 240 oder lesen Sie hier mehr zu unserer AAS-Plattform.

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 Christian Günther

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Tel. +49 1511 22 40 942
christian.guenther@conplement.de

Twincases von conplement

Welche der vielfältigen Anwendungsfälle sind für Sie relevant? Wo liegen die "Low-Hanging Fruits", die am ehesten einen Mehrwert erzielen?


In unserem Think-Check-Make Ansatz kommt der Check-Phase eine besondere Bedeutung zu. Hier wird evaluiert, ob ein Vorhaben wirtschaftlich, wünschenswert und umsetzbar ist. Um Sie bei der Evaluierung von Anwendungsfällen des Digitalen Zwilling in dieser Phase optimal zu unterstützen, haben wir ein Produkt zur einfachen Evaluierung von Anwendungsfällen entwickelt - twincases.

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Twincases hilft Ihnen, Ihren Kunden und internen Stakeholdern Anwendungsfälle eines Digitalen Zwillings auf Basis echter Verwaltungssschalen zu erfahren.

Twincases ist eine smarte SaaS-Lösung, um für Ihre Prozesse und Produkte Anwendungsfälle auf Basis echter Verwaltungsschalen zu demonstrieren.

Sie ermöglicht es Ihnen, Anwendungsfälle des Digitalen Zwillings zu erleben. Durch das Erleben und Verproben mit Ihren Kunden lassen sich wichtige Erkenntnisse erzielen. Dies bildet eine valide Basis für eine zukünftige Investitionsentscheidung hin zum Digitalen Zwilling.

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“Welche Standards treffen uns wirklich (IEC 61406/VDI 2770/DPP) – und was ist der pragmatische Startpunkt?”
 


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Matthias Dietrich
Principal Account Executive